A K T I V I T Ä T E N
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    Auf Initiative unseres MdL Karl Klein war
    Dr. Johannes Fechner, der stellvertretende Vorsitzende der KVBW, nach Wiesloch gekommen.
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    Zahlreiche Vertreter der Kommunen und aus der Politik waren anwesend – darunter MdB Stephan Harbarth, MdL Karl Klein und Bürgermeister Hans-Dieter Weis.
Der Kampf um den Erhalt der Wieslocher Notfallpraxis geht weiter -
Offener Dialog mit Dr. Johannes Fechner (KVBW)
Die angekündigte Schließung der Notfallpraxis in Wiesloch stand am Mittwoch, 02.09.2015 im Mittelpunkt einer Veranstaltung der beiden Städte Walldorf und Wiesloch, zu welcher Bürgermeister Werner Sauer (Wiesloch) und Bürgermeisterin Christiane Staab (Walldorf) eingeladen hatten. Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Karl Klein (CDU) war Dr. Johannes Fechner, der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), ins Wieslocher Kulturhaus gekommen, um sich der Diskussion zu stellen und Argumente auszutauschen.

Abgeordnete – neben MdL Karl Klein unter anderem auch MdB Dr. Stephan Harbarth –, Bürgermeister aus den umliegenden Kommunen, Ärztevertreter, Stadträte aller politischen Parteien und Vertreter einer Bürgerinitiative wie auch weitere Betroffene und Interessierte waren vor Ort und stellten ihre Sicht der Dinge dar. Über 9.000 Unterschriften für den Erhalt der Notfallpraxis wurden zudem Fechner überreicht.

Letztlich geht es darum, dass auch zukünftig die derzeitige gute medizinische Versorgung im Raum Wiesloch/Walldorf gewährleistet ist – die Notfallpraxis ist hierfür zweifellos ein wichtiger Bestandteil. Wieslochs Oberbürgermeister Franz Schaidhammer teilte mit Blick auf die zu zahlende Miete für die Räumlichkeiten, in welcher sich die Notfallpraxis befindet, mit, dass die Städte und Gemeinden bereit wären, sich zu beteiligen oder eine andere, kostengünstigere Lösung zu finden. Dr. Fechner erklärte, dass er die neuen Argumente wie auch das Angebot der Kommunen bezüglich einer Kostenreduzierung mitnehmen und in den entsprechenden Gremien der KVBW vortragen werde.

Eine endgültige Entscheidung über eine Schließung beziehungsweise den Weiterbetrieb in veränderter Form wird es voraussichtlich Ende des Jahres 2015 geben. Klein und Harbarth: "Ganz entscheidend wird in unseren Augen sein, welche Position die niedergelassenen Ärzte im Bereich Wiesloch/Walldorf hierzu beziehen." (Fotos: Busse)

CDU Gemeindeverband Dielheim
Matthias Busse, Klaus Eberle
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Generationenwechsel bei der CDU Dielheim
Auf eine arbeitsreiche Periode konnte CDU-Vorsitzender Theo Sauer letztmals als Vorsitzender bei der Mitgliederversammlung zurückblicken. Mit dem Thema „Armut in Deutschland“ hatte man im Dezember 2012 auf ein auch heute noch aktuelles Thema aufmerksam gemacht. Ein Zeichen, dass die CDU sich auch der Probleme der „kleinen Leute“ annehme. Denn nur so könne sie glaubwürdig auch Volkspartei bleiben, so Theo Sauer. Dies habe auch im Bundestagswahlkampf 2013 eine zentrale Rolle gespielt. Die Mütterrente für vor 1992 geborene Kinder zeige dies deutlich. In diesem Wahlkampf unterstützte die CDU Dielheim den örtlichen Kandidaten bei seiner Tour durch Dielheim, unter anderem bei Besuchen in der Mühle Ebert und beim Obstbau Freudensprung. Auch die Kleinkindbetreuung der Gemeinde Dielheim habe zum Programm gehört. Eine gut besuchte Weinprobe in lockerem Rahmen habe viele politisch Interessierte angezogen und begeistert. Das gute Wahlergebnis in Dielheim sei deshalb ein Beitrag für das gute Ergebnis auf Bundesebene gewesen. Allen Aktiven des Wahlkampfes dankte Theo Sauer für ihren Einsatz beim Plakatieren, Prospekte verteilen und bei der persönlichen Argumentation.

Mit den Worten „Nach 24 Jahren an der Spitze der CDU Dielheim ist es Zeit, dass Jüngere nun Verantwortung in der CDU Dielheim übernehmen“ kündigte Theo Sauer seinen Rücktritt an. Er dankte allen, die mit ihm in diesen 24 Jahren die gemeinsame Sache der CDU in Dielheim unterstützten und wünschte der künftigen Vorstandschaft viel Erfolg. Auch dankte er Melitta Grün, die noch länger, nämlich seit 1975 in Parteipositionen tätig war, für die Kameradschaft selbst in „schwarzen Zeiten“ in diesem Viertel Jahrhundert an Parteiarbeit. Kassier Steffen Gallian legte einen positiven Kassenbericht vor, wies aber auf steigende Beitragsforderungen des Kreisverbandes hin. Auf Antrag der Kassenprüfer Markus Knopf und Bernhard Wipfler wurde der Vorstand danach einstimmig entlastet.
Klaus Eberle dankte Melitta Grün, Theo Sauer und Kassier Steffen Gallian mit einem Präsent für Ihre langjährige Arbeit in Parteigremien wie in den Mandatsgremien der Gemeinde. Melitta Grün streifte in ihren Dankesworten die vergangenen 24 Jahre sowie die Zeit seit der Gemeindereform. Gemeinsam habe man Dielheim weiterentwickelt. Sie selbst sei seit ihrer Wahl in den Gemeinderat im Jahr 1975 auch in verschiedenen Ämtern in der CDU in die Pflicht genommen worden. Dielheim habe sich in dieser Zeit enorm entwickelt. Der jungen Generation im Vorstand wünschte sie viel Erfolg für die Zukunft.

Die anschließenden Neuwahlen brachten folgende neue Vorstandschaft:
Vorsitzender: Stephan Seeger, 2. Vorsitzender: Reinhard Reißfelder, Tanja Freudensprung, Harald Seib, Kassier: Annette Fischer, Schriftführer/Pressewart : Klaus Eberle, Beisitzer: Manfred Sommer, Walter Fuchs, Rudi Rachel, Werner Ihle, Steffen Gallian, Kassenprüfer : Markus Knopf und Bernhard Wipfler. Als Delegierte für die Wahl des Landtagskandidaten am 13.03.2015 in Tairnbach wurden gewählt : Stephan Seeger, Anette Fischer, Theo Sauer, Melitta Grün, Klaus Eberle, Rudi Rachel, Reinhard Reißfelder, Walter Fuchs, Heinz Beifuß, Hans-Dieter Weis, Eugen Kaiser.
Der neugewählte Vorsitzende Stephan Seeger dankte für den deutlichen Vertrauensbeweis und rief alle Mitglieder zur Unterstützung auf.
Klaus Eberle dankte als Sprecher der CDU-Gemeinderäte allen Bewerbern bei der Kommunalwahl für ihren Einsatz. Erneut sei die CDU stärkste Kraft in Dielheim in allen Ortsteilen geworden. Er machte in seinem Bericht der Gemeinderatsfraktion sodann die Grundlinien der CDU im Gemeinderat deutlich. Solide Haushaltsführung in den letzten Jahren ermöglichten nun hohe Investitionen in Dielheims Zukunft. Dies gelte für die Sanierung und Erweiterung der Leimbachtalschule nebst Instandhaltung des Schwimmbades, die Erneuerung der Wasserversorgung wie auch den Ausbau der Kleinkindbetreuung. Das Baugebiet „Erlenbachwiesen“ in Balzfeld sei eine Chance zur Weiterentwicklung Dielheims und seiner Ortsteile. Und die Teilnahme am Ausbau des Breitbandnetzes diene Privaten wie heimischem Gewerbe in ihrer Entwicklungsmöglichkeit.
Diese Investitionen in die Zukunft und somit in zukünftige Generationen stärken die Gemeinde Dielheim in allen Ortsteilen. Trotz aller Investitionen werde es keine Steuererhöhungen mit der CDU geben. Die CDU werde weiter Politik mit Augenmaß betreiben, dabei Neues anpacken aber auch Bewährtes erhalten.

Bei der Landtagswahl im März 2016 werde die Schulpolitik sicherlich ein zentrales Thema sein. Aber auch die öffentliche Sicherheit gerate immer mehr in den Blickpunkt ebenso wie die anschwellende Flüchtlingsproblematik. Die CDU werde als Partei des ländlichen Raumes auch die Infrastruktur im Auge behalten und sich für eine bessere Ausstattung mit Breitband einsetzen. Die Arbeit des Kreistages beleuchteten abschliessend die beiden Dielheimer Kreisräte Hans-Dieter Weis und Theo Sauer.


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Tag der Offenen Tür auf dem Sommerhof am 11.01.2015
Nahrungsmittelproduktion in der Region - neue Stallungen, artgerechte Schweinezucht
Am zweiten Sonntag im neuen Jahr lud der Schweinezuchtbetrieb Sommer in Dielheim-Unterhof die Bevölkerung von Unterhof und Umgebung sowie zahlreiche Freunde und Bekannte zu einem Tag der Offenen Tür ein. Zur Stallbesichtigung waren auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth ( CDU ), Bürgermeister Hans-Dieter Weis und der Landtagsabgeordnete Karl Klein ( CDU ) gekommen.
Anlass war die Fertigstellung eines neuen Stalles für die Ferkelaufzucht. Noch bevor die Tiere in ihr neues Zuhause eingezogen waren, hatten die Besucher Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von moderner, tiergerechter Schweinehaltung zu machen. Dies war dem Inhaber Manfred Sommer und seinem Sohn Andreas, beide Landwirtschaftsmeister, ein wichtiges Anliegen: „In den Medien wird immer wieder in unzutreffender Weise über die Haltung und Aufzucht von Nutztieren berichtet, oft ist da von Tierquälerei die Rede. Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen. In unserem Betrieb beispielsweise haben die Schweine zwanzig Prozent mehr Platz, als es die Tierschutzverordnung verlangt.“ Auch wird alles, was möglich ist, für Gesundheit und Wohlergehen der Tiere getan.

Selbstverständlich werden auch alle Hygienevorschriften streng beachtet, um Krankheiten von vornherein zu vermeiden. Der neue Stall ist mit einem klauenschonenden Spezialboden ausgestattet und hat eine Komfort-Liegefläche für die kleinsten Ferkel. Zur Beschäftigung sind spezielle „Schweinespielsachen“ wie Beißblume und Beißstern angebracht. Es gibt vier Aufzucht-Abteilungen, die jeweils in mehrere Buchten aufgeteilt sind. In die erste Abteilung kommen Ferkel ab einem Alter von vier Wochen, Abteilung 2 bis 4 ist für Tiere im Alter von 7 bis 16 Wochen, danach kommen sie in den End-Maststall. Die einzelnen Abteilungen sind geschlossene Einheiten mit dem Alter der Tiere entsprechender Lüftungs – und Temperaturregelung.
Das Futter ist von hoher Qualität, wird nach Bedarf automatisch angemischt und dorthin transportiert, wo es gebraucht wird. Die Schweine können sich sogar selbst „bedienen“. Zurzeit gibt es auf dem Sommerhof rund 120 Muttersauen, mit Nachzucht sind das etwa 1100 Tiere.

Bei einem Rundgang gab Manfred Sommer auch Auskunft über die wirtschaftliche Seite seines Zuchtbetriebs und rückte so manche falsche Vorstellung zurecht. Das Futter ist eine Mischung aus Getreide, Soja, Mineralstoff und Vitaminmischung. Das Getreide wird im Eigenanbau produziert und besteht in der Hauptsache aus Wintergerste, Weizen und Mais. Der Sojaanbau ist noch in der Testphase. „Oft wird aus Umweltschutzgründen der Maisanbau kritisiert“, sagte Manfred Sommer, „dabei ist Mais das Getreide, das den geringsten Wasserbedarf je Kilogramm erzeugter Trockenmasse hat.“
Eigenanbau von Futter und energiebewusstes Heizen – im Sommerhof gibt es jetzt auch eine neue Hackschnitzel/ Biomasseheizung - sind die Posten, bei denen ein Schweinezuchtbetrieb sparen kann. „Aber bei der Mast legen wir drauf“, so Manfred Sommer. Erschwerend kommt hinzu, dass der Schlachtpreis in letzter Zeit ständig gesunken ist, und es immer weniger Metzger in der Umgebung gibt, die noch Schlachttiere kaufen. Keine allzu rosigen Aussichten, aber die Sommers haben ausgerechnet, dass ein Bestand von 170 Muttersauen im geschlossenen System ausreicht, um ihre beiden Familien zu ernähren.

Die Politiker zeigten sich, ebenso wie die vielen anderen Besucher, die der Einladung zur Stallbesichtigung gefolgt waren, sehr beeindruckt von all dem, was sie an diesem Nachmittag erfahren hatten. Sicher wurde dabei auch so manches Vorurteil über die Nutztierhaltung korrigiert.

Gertraude Zielbauer

Der CDU-Gemeindeverband bedankt sich bei Frau Zielbauer für die Berichterstattung und die Zurverfügungstellung des Artikels.

Klaus Eberle
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CDU Wiesloch unterstützt den Antrag Dielheims für eine Gemeinschaftsschule – Kommunalpolitik endet nicht an den Stadt- und Gemeindegrenzen
Die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Dielheim bildet eine eindeutige „win-win“ Situation für Wiesloch und Dielheim, d.h. beide Kommunen haben hierdurch Vorteile. Die CDU Wiesloch wird deshalb den erneuten Antrag Dielheims für eine Gemeinschaftsschule unterstützen. Der Stadtrat in Wiesloch wird hierzu in seiner Sitzung am 30.4.2014 die Einrichtung lediglich einer Gemeinschaftsschule in Wiesloch bestätigen müssen. Hierdurch könnten freie Schülerzahlen offiziell Dielheim zugerechnet werden – Potenzial für zwei Gemeinschaftsschulen bieten die prognostizierten Schülerzahlen in Dielheim und Wiesloch mit Baiertal und Schatthausen allemal.

Bei einem gemeinsamen Gespräch der CDU Dielheim und der CDU Wiesloch in der Leimbachtalschule Dielheim wurden die anwesenden CDU Stadt-/ Gemeinderäte sowie Kandidaten über die relevanten Fakten zum Antrag, aber auch zu den Ablehnungsgründen des Kultusministeriums informiert. Fachkundige Informationen erteilten Rektor Patrick Merz und Bürgermeister Hans-Dieter Weis. Gemeinsame Lösungen zu beider Nutzen – gerne ist die Wieslocher CDU Vertretung der Einladung der Dielheimer CDU-Kollegen gefolgt.

Zunächst konnten die Rahmenbedingungen im Umfeld der Leimbachtalschule mit Bolzplatz und SportPark sowie die Klassenräume der 5. und 6. Klasse, die bereits nach dem Prinzip der Gemeinschaftsschule organisiert sind, in Augenschein genommen werden. Die Ganztagsschule wird bereits seit über 3 Jahren praktiziert, wobei sich die Infrastruktur und das freiwillige Angebot – gestützt auf örtliche Vereine, Musikschule etc. – nach und nach entwickelt haben. „In unserem Modell der Gemeinschaftsschule lassen wir den Schülern ein Maß an Freiheit, geben jedoch einen gewissen Rahmen vor und greifen lenkend ein“ so Rektor Merz.

Die Gemeinschaftsschule ist nicht per se gut oder schlecht, sondern die Qualität hängt sehr stark am Konzept und den Personen, insbesondere den Lehrern, die dieses mit Engagement leben. Hier hat sich Dielheim bisher positiv hervor getan, so die eine zusammenfassende Erkenntnis der CDU Vertreter, die von allen Parteien, den Landtagsabgeordneten und insbesondere Eltern geteilt wird.

Potenzielle 45-50 Anmeldungen, auch aus Baiertal, Schatthausen und sogar Wiesloch sprechen für die Annahme des Konzept und der Leimbachtalschule durch die Eltern. „Selbst bei einer negativen Prognose der Übergangszahlen auf die Gemeinschaftsschule sind mit mindestens 90 Schüler alleine aus der Verwaltungsgemeinschaft Wiesloch-Dielheim nachhaltig zwei Schulen gewährleistet.“ Bürgermeister Weis brachte dabei auch sein Unverständnis über das herunterrechen der Schülerzahlen zu Lasten der Dielheimer Schule zum Ausdruck.

Die gemeinsamen Vorteile sind offensichtlich – erhalt des Schulstandortes Dielheim, die kürzeren Wege der einheimischen Schüler sowie der Fortbestand eines zukunftsfähigen, allseits befürworteten Lernkonzepts mit einem sehr motivierten Lehrerkollegium für die Verwaltungsgemeinschaft und die Region. Den Bau etlicher zusätzlicher Räume für die Realschule bzw. eine Gemeinschaftsschule im Wieslocher Schulzentrum könnte man sich durch den Erhalt der 5. bis 10. Klassen in Dielheim ersparen, wobei der Dielheimer Gemeinderat bereits den notwenigen Sanierungs- und Umbauinvestitionen in Dielheim von bis zu 5 Mio. Euro zugestimmt hat und die Mittel in den Rücklagen vorhanden sind. Eine Entlastung der gegenwärtig übervollen Realschule, deren Erhalt die CDU befürwortet, mit inbegriffen.

Bis zum 30.4.2014 sind noch einige Gespräche mit den zuständigen Behörden und deren Verantwortlichen zu führen, und müssen mangels Referenzfällen entsprechende Vereinbarungen und Beschlussvorschläge mitunter mit „heißer Nadel“ gestrickt werden, damit bis zum Antragsschluss am 1.6.2014 formal alles erfüllt ist.

Bereits in der Vergangenheit tauschten sich die Vertreter der Dielheimer und der Wieslocher CDU regelmäßig aus, z.B. zu Verkehrsfragen. „Kommunalpolitik hört eben nicht immer an den Stadtgrenzen auf.“ so die Teilnehmer der Runde. Auch in Zukunft wolle man den Austausch fortsetzen und gemeinsame Lösungen erarbeiten.

Klaus Eberle, CDU Dielheim
Adrian Seidler, CDU Wiesloch
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> CDU Dielheim im Dialog > Sozial
CDU Ferienspaß: auch 2015 wieder hoch hinaus
Zum vierten Mal organisierte die CDU Dielheim den Ferienspaß an der Kletterwand in Wiesloch: wieder war das Interesse der Kinder und Jugendliche für das Klettern groß. 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren wollten in ihren Sommerferien hoch hinaus, so dass wieder zwei Gruppen organisiert werden konnten. An beiden Aktionstagen Ende August bzw. Anfang September fanden die Gruppen sehr gute Bedingungen vor. Das spätsommerliche Wetter war nicht zu heiß. und an der Wand herrschten angenehme Temperaturen.

Die Verantwortung und qualifizierte Anleitung lagen bei den vom DAV (Deutschen Alpenverein) ausgebildeten Klettertrainer Markus Eberle, der von seiner Kollegin Zihan Liu unterstützt wurde.
Neu war der Kletterwettbewerb, bei dem es für das Erklettern bestimmter Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden Bonuspunkte zu gewinnen gab. Rekordverdächtige 40-mal durchkletterten die Kinder und Jugendliche der ersten Gruppe die Routen nach oben. Die zweite Gruppe, die von Rosa Ronellenfitsch betreute wurde, schaffte sogar 45 „Aufstiege“ bis nach oben, obwohl die Gruppe etwas kleiner war. Wer schon einmal geklettert ist, kann einschätzen welcher Kraft und welcher Anstrengung das bedeutet.
Höhenangst vor den 9,5 Metern der Toprope-Kletterwand an der Stadionhalle in Wiesloch hatten weder die Jüngsten, noch die Älteren unter den Teilnehmern. Alle waren auch in diesem Jahr mit voller Begeisterung und Spaß dabei. Beiden Gruppen nutzten den geplanten Zeitrahmen voll aus – und noch etwas darüber hinaus. Was zeigt welchen Spaß die Kinder und Jugendlichen an der Wand hatten.

Vor dem Klettern gab es ausführliche Einweisungen mit dem Ziel, dass jeweils zwei Kinder / Jugendliche ihren Partner an der Kletterwand selbständig absichern konnten. Neben der Erklärung der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände – Seile, Karabinerhaken, Bremse und Klettergurt, erlernten die Kinder wie wichtigsten Standardknoten beim Klettern am Seil, sowie die wichtigsten Kommandos. Zum Klettern gehört diese entsprechende Vorbereitung. Aufwärmübungen und Spiele zur Vertrauensbildung gehörten ebenfalls herzu.

Die CDU möchte sich bei allen Beteiligten bedanken, bei Markus und Zihan für die Ausrüstung und fachkundige Betreuung, bei der Stadt Wiesloch für die Möglichkeit zur Nutzung der Wand, sowie bei allen, die bei der Organisation des Ferienspaß mitgeholfen haben.

CDU Gemeindeverband Dielheim
Klaus Eberle
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> CDU Dielheim im Dialog
Ortsbegehung der Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten in Horrenberg / Balzfeld
Bei ihrer Ortsbegehung boten die CDU Kandidaten den Bürgern der Ortsteile die Möglichkeit zur Vorort-Informativen und -Gesprächen zu aktuellen Angelegenheiten der Ortsteile Horrenberg und Balzfeld. Insbesondere sind dies Themen im Blickpunkt: Standort für einen Bolzplatz in Horrenberg, der Einkaufsmarkt am Ortseingang Horrenberg – dessen Planungen bereits konkrete Formen annehmen (Geländeerwerb, Verkehrsanbindung von der K4271), die (Teil-)Erschließung des neues Baugebiets Erlenbachwiesen sowie die Lärmschutzwand Balzfeld beim Ausbau der A6.

Klaus Eberle erläuterte beim vorgesehen Standort des neuen, gemeinsamen Hochbehälters für Dielheim und die Ortsteile am Lerchenberg den aktuellen Planungsstand und das Konzept für die zukünftige Wasserversorgung der Gemeinde. Ein offenes Ohr hatten die Kandidaten auch für Belange anwesender Bürger, die Vorort auf die Situation der Straße Im Eichbaum, Horrenberg, das Bild des Friedhofs in Balzfeld sowie die Möglichkeit von Gewerbeansiedlung beim künftigen Einkaufsmarkt hinwiesen.
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> CDU Dielheim im Dialog
„Essen, trinken, kennenlernen“ – ein voller Erfolg!
Mit einem neuen Konzept haben sich die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Dielheim den Mitgliedern und der Dielheimer Bevölkerung präsentiert. An diesem Abend standen das lockere Gespräch und das persönliche Kennenlernen im Vordergrund - umrahmt das Ganze mit Schmackhaftem aus unserer Gemeinde Dielheim! Ein kurzweiliger Abend, der den zahlreich anwesenden Gästen und Kandidaten sichtlich gefallen hat.
Die Musikschule Dielheim und der Chor Voices aus Balzfeld brachten stimmungsvolle Darbietungen – hierfür vielen Dank! Mit einem spontanen Auftritt brachte dann nochmals Dieter zum Abschluss des Abends Stimmung ins Rathaus Nebengebäude. Auf einer geliehenen Gitarre spielte er zwei Lieder von Eric Claptons CD „Unpluged“.

Die CDU Dielheim und die Kandidaten möchten sich herzlich bedanken beim Sommerhof für den leckeren Grillschinken, bei Obstbau Freudensprung und Familie Beifuß für den weisen und grünen Spargel, der Bäckerei Laier sowie dem Weingut Koch und Weingut Ihle aus Unterhof für die edlen Tropfen aus der Gemeinde.

Stimmungsvolle Bilder der Veranstaltung finden Sie
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> CDU Dielheim im Dialog > Gemeinderat
Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten 2014
informieren sich über die Entwicklung bei der Kirche
Im Rahmen ihrer Ortsbegehung war den CDU-Kandidaten des Gemeinde- und Ortschaftsrats auch durch den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats St.Cyriak, Jürgen Ritz, die Gelegenheit eingeräumt worden, sich vor Ort über die aktuelle Entwicklung innerhalb der katholischen Kirche, zu informieren. Mit dem Zusammenschluss der Seelsorge­einheiten Dielheim und Wiesloch zum 01.01.2015 wird diese eine richtungsweisende Neuausrichtung vollziehen.

Mit einer Besichtigung konnte auch das Edith-Stein-Haus in Augenschein genommen werden, dessen Zukunft als kirchliche Immobilie, so Ritz, angesichts einer geringen Nutzung durch die Pfarrgemeinde sowie eines erheblichen Investitionsbedarfs, insbesondere in energetische Maßnahmen, zumindest als offen zu sehen ist. Die CDU-Kandidaten waren sich jedoch einig darüber, dass es sich lohne, das unter Denkmalschutz stehende Gebäude der Gemeinde zu erhalten; eine alternative Nutzung sollte sich jedenfalls finden lassen. Es wurden auch schon konkrete Ideen diskutiert.

In diesem Zusammenhang dürfte das grüne, zentrale Areal um die Kirche für die Gemeinde eine große städtebauliche Chance bieten, die es nach Meinung der CDU-Kandidaten zu nutzen gilt.

Die Kanalbauarbeiten in der Schiller-/Zähringerstraße beinhalten ebenfalls einen Schritt zur Neugestaltung des Umfelds des Edith-Stein-Hauses. Die Gemeinde nutzt diese Sanie­rungsarbeiten, um das Erscheinungsbild des Verkehrsweges aufzubessern und verkehrsberuhigende Maßnahmen zu ergreifen.

Zum Abschluss herzlichen Dank an Jürgen Ritz und Beate Ringel für die Führungen und sachkundigen Informationen.

Für die CDU Dielheim
Harald Seib, Klaus Eberle, Richard Bremer
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> CDU Dielheim im Dialog > Sozial
CDU Ferienspaß: zum dritten Mal hoch hinaus
Zum dritten Mal organisierte die CDU Dielheim nun bereits den Ferienspaß an der Kletterwand in Wiesloch: wieder war das Interesse der Kinder und Jugendliche für das Klettern groß. Über 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 13 Jahren wollten in ihren Sommerferien hoch hinaus, so dass gleich zwei Gruppen organisiert werden konnten.
Dabei hatte man das Glück des Tüchtigen –
an beiden Tagen war Regen vorhergesagt, an beiden Tagen konnten die Kinder und Jugendliche im Trockenen klettern. Der Regen trat erst nach dem Ferienspaß ein. Allerdings waren die frühherbstlichen Bedingungen deutlich kühler als in den Vorjahren. Was soll‘s – der Begeisterung und dem Spaß der Kinder tat dies keinen Abbruch.
Auch im dritten Jahr lag die Verantwortung und qualifizierte Anleitung wieder beim vom DAV (Deutschen Alpenverein) ausgebildeten Klettertrainer Markus Eberle.
Bevor die Teilnehmer jedoch klettern konnten, gab es eine ausführliche Einweisung mit dem Ziel, dass jeweils zwei Kinder / Jugendliche ihren Partner an der Kletterwand selbständig absichern konnten. Neben der Erklärung der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände – Seile, Karabinerhaken, Bremse und Klettergurt, lernten die Kinder den 8er-Knoten, den Standardknoten beim Klettern am Seil, sowie die wichtigsten Kommandos. Zum Klettern gehört diese entsprechende Vorbereitung. Aufwärmübungen und Spiele zur Vertrauensbildung gehörten ebenfalls herzu.

Höhenangst vor den 9,5 Metern der Toprope-Kletterwand an der Stadionhalle in Wiesloch hatten weder die Jüngsten, noch die Älteren unter den Teilnehmern. In diesem Jahr waren schon „erfahrene“ Kletterer dabei, was man am selbständigen Sichern und der schwierigeren Routenwahl merkte.

Beiden Gruppen nutzten den geplanten Zeitrahmen voll aus – und noch etwas darüber hinaus, wären da nicht die nachlassenden Kräfte gewesen. Ausdruck des Spaß, den die Kinder und Jugendlichen an der Wand hatten.

Die CDU möchte sich bei allen Beteiligten bedanken, bei Markus für die Ausrüstung und fachkundige Betreuung, bei der Stadt Wiesloch für die Möglichkeit zur Nutzung der Wand, sowie bei allen, die bei der Organisation des Ferienspaß mitgeholfen haben.

CDU Gemeindeverband Dielheim
Klaus Eberle

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> CDU Dielheim im Dialog
Heringsessen mit MdB Stephan Harbarth -
die Finanzlage der Kommunen hat sich deutlich verbessert
Dieses Resümee der letzten 5 Jahre CDU-Regierung im Bund konnte unser MdB Stephan Harbarth befriedigt feststellen. CDU-Vorsitzender Theo Sauer hatte den Abgeordneten zuvor beim Heringsessen der CDU herzlich begrüßt. Gute Steuereinnahmen aufgrund solider CDU-geführter Wirtschaftspolitik haben auch den Gemeinden genutzt, so Harbarth. Dazu gehörten auch die Entlastung der Gemeinden von Sozialausgaben wie der Grundsicherung sowie bei den Unterkunftskosten des ALG II. Weiter habe der Bund in die Kleinkindbetreuung Milliardenbeträge fließen lassen – auch zum Wohle und zur Entlastung der Gemeinden.

Speziell für den ländlichen Raum werde der Ausbau des Breitbandnetzes vorangetrieben. Ziel sei es, bis 2018 schnelles Internet großflächig zu haben. Dies sei Teil des Zieles, die Infrastruktur des ländlichen Raumes zu sichern. Heute könne fast kein Bauplatz mehr verkauft werden, wenn es keine gute Internetverbindung gibt, gab der Abgeordnete zu bedenken. Zur Infrastruktur gehörten aber auch Straßen und Autobahnen. Die Ortsum­gehung Dielheim zeige dabei, dass es schwierig sei, alle Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Hier müsse man dran bleiben und einen langen Atem haben. Es sei deshalb eine Schande, wenn das Land Bundesmittel für den Straßenbau aus Berlin nicht abrufe. Die grün-rote Landesre­gierung habe hier schlicht versagt und die Gemeinden im Land im Stich gelassen.

Im Sinne der Zukunft der jungen Generationen beharrte Harbarth auf einer Politik der Null-Verschuldung. „Wir dürfen den immer weniger jungen Leuten keine neuen Schulden aufbürden“. Die anschließende Diskussion brachte fast alle Themen der Großen Koalition zur Sprache. Harbarth verteidigte die Mütterrente als eine Frage der Gerechtigkeit genauso wie die Ablehnung von Steuererhöhungen seitens der CDU. Beim Mindestlohn wollte er lieber regionale Ausnahmeregelungen, um beispielsweise die örtlichen Obst- und Spargelbauern innerhalb Europa wettbewerbsfähig zu halten. „Die Rente mit 63 Jahren nach 45 Beitragsjahren gönne ich jedem, der auch 45 Jahre gearbeitet und Beiträge bezahlt hat“ stellte Harbarth seine Zustimmung dazu klar.

Die anwesende CDU-Kandidaten und -Mitglieder die Gelegenheit aktuelle Themen zu diskutieren und dem Abgeordneten Stephan Harbarth etwas „auf den Weg“ zu geben, ausgiebig genutzt.
Wir möchten uns beim Küchen-Team der SG Dielheim für den erstklassigen Hering und die Bewirtung bedanken.

Für die CDU Dielheim
Theo Sauer, Klaus Eberle
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> CDU Dielheim im Dialog > Gemeinderat
Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten 2014 informieren über die Entwicklung bei der Kirche
Im Rahmen ihrer Ortsbegehung war den CDU-Kandidaten des Gemeinde- und Ortschaftsrats auch durch den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats St.Cyriak, Jürgen Ritz, die Gelegenheit eingeräumt worden, sich vor Ort über die aktuelle Entwicklung innerhalb der katholischen Kirche, zu informieren. Mit dem Zusammenschluss der Seelsorge­einheiten Dielheim und Wiesloch zum 01.01.2015 wird diese eine richtungsweisende Neuausrichtung vollziehen.

Mit einer Besichtigung konnte auch das Edith-Stein-Haus in Augenschein genommen werden, dessen Zukunft als kirchliche Immobilie, so Ritz, angesichts einer geringen Nutzung durch die Pfarrgemeinde sowie eines erheblichen Investitionsbedarfs, insbesondere in energetische Maßnahmen, zumindest als offen zu sehen ist. Die CDU-Kandidaten waren sich jedoch einig darüber, dass es sich lohne, das unter Denkmalschutz stehende Gebäude der Gemeinde zu erhalten; eine alternative Nutzung sollte sich jedenfalls finden lassen. Es wurden auch schon konkrete Ideen diskutiert.

In diesem Zusammenhang dürfte das grüne, zentrale Areal um die Kirche für die Gemeinde eine große städtebauliche Chance bieten, die es nach Meinung der CDU-Kandidaten zu nutzen gilt.

Die Kanalbauarbeiten in der Schiller-/Zähringerstraße beinhalten ebenfalls einen Schritt zur Neugestaltung des Umfelds des Edith-Stein-Hauses. Die Gemeinde nutzt diese Sanie­rungsarbeiten, um das Erscheinungsbild des Verkehrsweges aufzubessern und verkehrsberuhigende Maßnahmen zu ergreifen.

Zum Abschluss herzlichen Dank an Jürgen Ritz und Beate Ringel für die Führungen und sachkundigen Informationen.

Für die CDU Dielheim
Harald Seib, Klaus Eberle, Richard Bremer
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> CDU Dielheim im Dialog
Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten 2014 informieren sich über wichtige Zukunftsthemen
Die Kandidaten der CDU Dielheim für den Gemeinde- und Ortschaftsrat hatten am 16.3.2014 die Gelegenheit sich bei einer Ortsbegehung über wichtige Zukunftsthemen in Dielheim zu informieren, wozu auch die Dielheimer Bevölkerung herzlich eingeladen war. Etwa zwanzig Interessierte trafen sich an der Leimbachtalschule, wo Beate Ringel die Gruppe durch das Schwimmbad und die Schulräume führte, bevor die Begutachtung der gestaltbaren Flächen im Ortskern, sowie des Bereich der Kirche und die Kelterhalle folgten.

Leimbachttalschule für die Zukunft fit machen
Dielheim darf sich glücklich schätzen weiterhin über ein Lehrschwimmbecken für die Grund- und Werksrealschule zu verfügen, das bis zur 7. Klasse adäquate Schwimm­möglichkeiten bietet. Auch der Volkshochschule steht das Becken für Schwimmkurse zur Verfügung. In die Erhaltung des Schwimmbads wurde in den vergangenen Jahren regelmäßig investiert, so wurde z.B. die Belüftung und Technik erneuert. Allerdings besteht erheblicher Sanierungsbedarf am Becken selbst und in der Halle sowie der Umkleidekabinen und Toiletten.

Beim Gang durch das Schulgebäude und die Klassenzimmern zeigte sich der Sanierungsbedarf der Schule – nicht nur an den Fenstern, wo es offensichtlich ist, nagt der Zahn der Zeit. Positiv hingegen fielen einige neugestaltete Klassenräume auf, in denen der Schulbetrieb der 5. und 6. Klasse der Werkrealschule bereits nach dem Konzept der Gemeinschaftsschule mit Lerninseln eingerichtet wurde.

Die Leimbachtalschule hat in diesen Räumen mit Kreativität und Eigeninitiative die Infrastruktur für ein zukunftsweisendes Unterrichtskonzept geschaffen, das sowohl im Unterricht als auch bei Gesprächen mit Eltern sehr ermutigende Resonanz erfährt. Umso unglücklicher ist man in der Schule, dass man für das Schuljahr 2014/15 für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule eine Ablehnung erhalten hat. Gemäß Beate Ringel hatte man über 50 Interessenten aus Dielheim und der Region. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem Schuljahr 2015/16. Mit Zustimmung der CDU-Fraktion wurde beschlossen, ein regionales Schulentwicklungsverfahren einzuleiten, um die notwendigen (theoretischen) Schüler­zahlen zu erhalten, sowie parallel einen erneuten Antrag für eine Gemeinschaftsschule zu stellen.

Beate Ringel (l.) erläutert den Kandidaten das zukunftsweisendes Unterrichtskonzept; auf dem Bild Klaus Eberle, Richard Bremer, Beate Lehmann, Harald Seib und Tanja Freudensprung

Der Bedarf an Betreuung über die reinen Unterrichtszeiten hinaus steigt stetig, und damit auch die Anforderungen an die Kapazität der Räume für die Kernzeitbetreuung und besonders der Mensa. Hier werden derzeit bis zu 80 Mittagessen am Tag ausgegeben, womit die Mensa am Rande ihrer Leistungsfähigkeit arbeitet. In den kommenden Jahren wird voraussichtlich ein Vergrößerung der Mensa notwendig werden.

Potenzial im Ortskern
Nach der Schule führte der Weg in den Ortskern. Die Gemeinde besitzt hier noch signifikante Flächen im Bereich des Rathauses zwischen Rauenberger Straße und Landfriedstraße. Dies beinhaltet einige vermietete Gebäude, z.B. die Reinigung, und einen Teil der daran anschließenden Freiflächen, sowie die Freifläche an der Rathausstraße. Dies eröffnet der Gemeinde das Potenzial, innerhalb eines Gesamtkonzepts mit der Über­planung der eigenen Flächen als „Motor“ die Entwicklung des Quartiers voranzubringen.

Über den Inselkindergarten ging es weiter zum Hirschbuckel, der sich komplett in Gemeindehand befindet und ab 2017 wieder bebaut werden kann. In der kommenden Legislaturperiode eröffnet sich hier eine interessante gestalterische Chance. Zur Umsetzung wurden auf Antrag der CDU für die Jahre 2015 und 2016 je 30.000,- Euro für Planungskosten in den Haushalt eingestellt.

Gemeindegrundstücke beim Inselkindergarten sind gemäß Klaus Eberle eine der möglichen Standorte für zusätzlich Krippenplätze

Bedarf an weiteren Krippenplätzen
Der Inselkindergarten selbst bot Anlass zu einem Themenwechsel. Gemäß Klaus Eberle hat die Gemeinde bis Ende 2014 kurzfristigen Bedarf für die Kleinkindbetreuung (unter Drei) von bis zu 10 Plätzen. In den nächsten Jahren einen zusätzlichen Bedarf von 2 bis 3 Gruppen. Da keine Erweiterungsmöglichkeiten in der Kinderkrippe Sonnenschein bestehen, werden aktuell bereits andere Optionen bei den Kindergärten überprüft. Im direkten Umfeld des Inselkindergartens verfügt die Gemeinde über potenzielle Erweiterungsflächen sowohl an der Landfriedstraße, als auch direkt gegenüber dem Spielhof des Kindergartens als Eigentümer des Grundstücks Tairnbacher Straße 8. Ein Standort für weitere Krippenräume könnte auch der Eckertsberg-Kindergarten sein.

Umbau der Kelterhalle wird voraussichtlich noch 2014 realisiert
Die letzte Station war die Kelterhalle, die umgebaut werden soll zu einer Kalthalle für Veranstaltungen der kulturellen und sportlichen Vereine sowie weiterer öffentlicher Gruppen. Insbesondere müssen Rostschäden an der Tragekonstruktion behoben, Dach und Fenster ersetzt und Brandschutzmaßnahmen ergriffen werden. Zudem werden ein Bewirtungsbereich und neue Sanitärräume eingebaut, die auch von außen erreichbar sind. Die Baugenehmigung wird in absehbarer Zeit erwartet, so dass noch 2014 ausgeschrieben und mit dem Bau begonnen werden kann.

Heike Widder-Irsigler stellt den Umbau der Kelterhalle zu einem Veranstaltungsraum für sportliche und kulturelle Vereine vor

Die Besichtigung der Kelterhalle war ein passender Abschluss für die Ortsbegehung, die die Herausforderungen, aber auch das Potential für die Gestaltung der Zukunft in Dielheim aufzeigte.

Für die CDU Dielheim
Richard Bremer, Klaus Eberle
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> CDU Dielheim im Dialog
Politische Weinprobe mit Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL - ein kurzweiliger und vergnüglicher Abend
aot) Der römische Feldherr Cato hat Frauen umbringen lassen, wenn sie Wein tran­ken, im Mittelalter gab es welche, die am Tag drei Liter tranken, und heute gelte: „Sie kocht nicht mehr so gut wie die Mutter, trinkt aber so gut wie der Vater.“ Mit ihrem reichen Schatz an Anekdotischem aus Geschichte und Gegenwart unterhielt die Landtagsab­geordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch aufs Beste bei der „Politischen Weinprobe“, zur der der Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Harbarth und der CDU Ortsverband in den Gewölbekeller des Rathaus-Nebengebäudes in Dielheim eingeladen hatte.

Als ehemalige deutsche Weinkönigin erwies sie sich als ausgezeichnete Kennerin nicht nur der politischen Landschaft. Sie kommentierte unterhaltsam und schlagfertig die Beschreibung und Charakterisierung der ausgeschenkten Weine vom Dielheimer Weingut Friedhelm Koch durch den CDU-Vorsitzenden Theo Sauer und setzte damit jeweils ein kleines i-Tüpfelchen aus ihrem Wissen über Weinsorten und Weinanbau obendrauf.

Bei allem vergaß sie nie die Frauenpolitik der CDU, die ihr besonders am Herzen liegt, und zu der eine Arbeitsgruppe der Landtagsfraktion unter ihrer Federführung ein Leitpapier entwickelt hat. Nach Gurr-Hirsch „muss die Gleichstellung von Frau und Mann in einem modernen Rechtstaat eine Selbstverständlichkeit sein“.

Es sei ein Thema, das sich durch alle Lebensphasen von Frauen und Männern ziehe. Deshalb habe man jeweils wesentliche Lebensabschnitte aufgegriffen und aufgezeigt, wo aus Sicht der CDU Handlungsbedarf bestehe.

Schon Kleinkinder müssen nach Gurr-Hirsch die Selbstverständlichkeit der Gleichberechtigung von Mann und Frau erleben. Da viele nicht mehr im klassischen Familienmodell mit Vater und Mutter aufwachsen, müsste schon deshalb der Anteil der Erzieher und Grundschullehrer deutlich erhöht werden. Voraussetzung sei aber auch eine angemessene Vergütung. Mädchen sollten schon früh für technische Berufe interessiert werden. Da Mädchen und Jungen in der Pubertät an naturwissenschaftliche und sprachliche Wissensgebiete unterschiedlich herangehen, werden Modellprojekte gefordert, in denen sie getrennt und damit frei von Konkurrenzdruck lernen können.

Gefordert wird auch der Unterricht von „Alltagskompetenzen“, diese reichen von der Ernährung über den Umgang mit Banken und Versicherungen bis hin zu sozialem Verhalten. „In der Schule muss der Unterricht praxis- und lebensnah gestaltet sein. Nur so könnten auch Mädchen ihren Beruf aus der Vielfalt der verschiedenen Berufsgruppen wählen.

Weitere Forderungen in dem Grundsatzpapier sind die gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit für Frauen und Männer, oder Angebote für Mütter und Väter, sich in der Familienphase weiterzubilden. Mit einem speziellen Modell will man auch ändern, dass der Anteil der männlichen Professoren an den Universitäten den Anteil der männlichen Studenten weit übertrifft. Die Referentin vergaß auch nicht, den Männerüberschuss in der eigenen Partei selbstkritisch zu beleuchten. Wichtig sei, die Listen für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr möglichst ausgewogen mit Frauen und Männer zu besetzen.

Die zahlreichen überwiegend weiblichen Gäste erlebten einen vergnüglichen Abend mit in vielerlei Hinsicht sehr sachkundigen und humorvollen Beiträgen und ganz ohne Polemik gegenüber dem politischen Gegner.

Dr. Anton Ottman

Wir möchten uns von Seiten der CDU Dielheim beim Weingut Koch für die umfangreiche Unterstützung bei der Veranstaltung sowie bei Herrn Dr. Anton Ottmann für die Berichterstattung bedanken.

Für den CDU Gemeindeverband
Klaus Eberle
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> CDU Dielheim im Dialog > Gemeinderat
Dr. Stephan Harbarth, MdB besucht „Kinderkrippe Sonnenschein“ - seit 5 Jahren vorbildliche Kleinkindbetreuung in Dielheim
„Letzte Woche haben wir 5 Anmeldungen für die Kinderkrippe von Frauen im 3. und 4. Monat erhalten – ja Schwangerschaftsmonat, nicht Lebensalter der Kinder“ – so Frau Petra Bergmann, Leiterin der „Kinderkrippe Sonnenschein“. Die Gruppe um den Bundestags­abgeordneten Dr. Stephan Harbarth zeigte sich bei ihrem Besuch doch etwas erstaunt ob des frühen Anmelde­zeitpunkts. Die 5 Anmeldungen sorgen gemäß Frau Bergmann nun wieder dafür, dass es Anfang 2015 mitun­ter eng werden kann und für das eine oder andere Kind eine kurze Wartezeit entstehen könnte, „aber bisher haben wir dies immer irgendwie überbrückt“.

Ohne großes Aufsehen und pragmatisch, wie die Überbrückung von kleineren Engpässen, ist man in Dielheim den Ausbau der Kleinkindbetreuung angegangen. Immer getragen von einer breiten Mehrheit im Gemeinderat – bei einer deutlichen Mehrheit der CDU Fraktion und überwiegend Männern im Gemeinderat zumindest Anmerkens wert. In Dielheim wurde gehandelt und nicht debattiert. Und manchmal auch mit unbequemen Entscheidungen die notwendigen finanziellen und räumlichen Voraussetzungen geschaffen – die Schließung einer Regelgruppe im Inselkindergarten wegen geringer Auslastung mit der CDU Mehrheit war eine davon. Ein Jahr später hatte man damit jedoch den Freiraum, dort die fünfte und bislang letzte Kleinkindgruppe für Kinder ab 2 Jahren einzurichten.

In der „Kinderkrippe Sonnenschein“ entwickelte sich die Kleinkindbetreuung in einer 3-jährigen Umstrukturierungsphase bereits ab dem Jahr 2005. Start war eine altersgemischte Gruppe. Nach und nach wurden Schlafräume und altersgerechte Einrichtung eingebaut. Mit der Verabschiedung der letzten Vorschüler im Jahr 2008 war diese Phase abgeschlossen und der ehemalige Kindergarten „Am Leimbach“ hatte sich in eine reine „Kinderkrippe Sonnenschein“ entwickelt. Mit dem erweiterten Angebot stieg die Nachfrage nach dem Betreuungsangebot und so Beschloss der Gemeinderat, die Wohnung im Obergeschoss des Gebäudes in eine 3 Gruppe umzubauen. Die „Sonnenblumengruppe“ konnte 2011 ihre modern ausgestatteten Räume beziehen, womit die Kinderkrippe nun 30 Plätze bietet.

Seit der Einführung der Kleinkindbetreuung vor nunmehr 8 Jahren hat es in Dielheim keine Wartzeiten gegeben – von kürzeren Überbrückungszeiten abgesehen. „Auch für 2014 sind keine Wartezeiten abzusehen“ – so Frau Bergmann. Die Betreuung­szeiten gehen von 7.30h bis 13.00h bzw. 15.00h. Die Frage nach dem Bedarf einer verlängerten Ganztagsgruppe wurde tendenziell verneint. Vereinzelt gibt es Nachfragen, diese Eltern helfen sich dann zumeist mit Unterstützung durch eine Tagesmutter.

Dr. Stephan Harbarth zeigte sich angetan von der ruhigen und besonderen Atmosphäre, welche die modern ausgestatteten Räume in dem 1903 errichteten ehemaligen Schulgebäude bieten. Die Ruhe und Souveränität mit der die Erzieherinnen den Kindern ihre Aufmerksamkeit widmen, ist im ebenfalls aufgefallen.

Mit 68 Plätzen, inklusive Tutulla und Tagesmütter, und einem Betreuungsangebot von deutlich über 40% ist für die der Dielheimer Kleinkinder im Alter zwischen 1-3 Jahren schon seit über 5 Jahren ein zeitgemäßes Angebot etabliert. Dem Rechtsanspruch konnte man schon immer gelassen entgegen sehen. Aus den Äußerungen von Frau Bergmann und den anwesenden Gemeinderäten konnte man jedoch auch entnehmen, dass man sich auf dem Erreichten nicht ausruhen wird, und auch schon Möglichkeiten für den Fall einer noch größeren Nachfrage „durchspielt“. „Die Herausforderung der Gemeinde und die Politik wird nun sein, die erreichten Standards an Betreuungsumfang, insbes. der Ganztagsbetreuung, auch im schulischen Angebot weiter zu führen“ - so Dr. Stephan Harbarth zum Abschluss.

Für die CDU Dielheim,
Klaus Eberle
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> CDU Dielheim im Dialog > Sozial
CDU Ferienspaß: hoch hinaus an der Kletterwand –
dieses Jahr gleich 2 mal
Angenehm überrascht waren die Organisatoren der CDU Dielheim des diesjährigen Ferienspaß an der Kletterwand in Wiesloch: das Interesse der Kinder und Jugendliche für das Klettern war so groß, dass gleich zwei Gruppen organisiert werden konnten. Insgesamt 20 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 16 Jahren wollten in ihren Sommerferien hoch hinaus.

Waren die Wettervorhersagen für die Dienstag-Gruppe noch etwas unvorhersehbar, hatte diese dann jedoch optimale Bedingungen – kein Regen und leicht bewölk, so dass an der Wand angenehme Temperaturen herrschten. Die Kinder und Jugendlichen hatten mit Ihren „Kletterpaten“ Harald und Rosa soviel Spaß, dass man die zur Verfügung stehende Zeit voll ausnutzte.

Die Donnerstag-Gruppe hatte strahlenden Sonnenschein, jedoch waren mit 25 Grad im Schatten die Temperaturen an der sonnigen Wand noch angenehm und die Griffe noch nicht heiß wie Grillkohle. Und hätten nicht die Eltern bereits gewartet, wäre der Kletterspaß sicher deutlich über die vorgesehene Zeit hinaus gegangen. Ein Ausdruck mit welcher Begeisterung die Kinder und Jugendlichen die verschiedenen Routen abkletterten – ob „Rote Zora“, „Blaue Welle“ oder die „Schwarze Mamba“. Höhenangst vor den 9,5 Metern der Toprope-Kletterwand an der Stadionhalle in Wiesloch hatten weder die Jüngsten, noch die Erfahreneren unter den Jugendlichen.

Auch dieses Jahr lag die Verantwortung und qualifizierte Anleitung wieder beim vom DAV (Deutschen Alpenverein) ausgebildeten Klettertrainer Markus Eberle.


Bevor die Teilnehmer jedoch klettern konnten, gab es eine ausführliche Einweisung mit dem Ziel, dass jeweils zwei Kinder / Jugendliche ihren Partner an der Kletterwand selbständig absichern konnten. Neben der Erklärung der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände – Seile, Karabinerhaken und Klettergurt, lernten die Kinder den 8er-Knoten, den Standardknoten beim Klettern am Seil, sowie die wichtigsten Kommandos. Zum Klettern gehört diese entsprechende Vorbereitung – in Puncto Sicherheit ist dies das A und O.

Die CDU möchte sich bei allen Beteiligten bedanken, bei Markus für die Ausrüstung und fachkundige Betreuung, bei der Stadt Wiesloch für die Möglichkeit zur Nutzung der Wand, sowie bei Rosa, Harald, und Anja für die Organisation des Ferienspaß und die Betreuung der Gruppen.

CDU Gemeindeverband Dielheim
Klaus Eberle
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> CDU Dielheim im Dialog > Gewerbe
Tradition und Innovation - Dr. Stephan Harbarth MdB besuchte den Obstbaubetrieb Freudensprung
Die langjährigen Kunden vom Obst­baubetrieb Freudensprung erinnern sich vielleicht noch daran, als „Oma“ Rosa Freudensprung samstags Mittags zwischen den Obst­kisten in der klammen Lagerhalle überwie­gend Äpfel verkaufte. Mit der Übernahme des Betriebs durch die 3. Generation – Uwe und Tanja Freudensprung – und dem Umbau der Halle zum Hofladen im Jahr 2010 hat die Jahrzehnte lange Entwicklung des Betriebs einen weiteren, zukunftsgerichteten Schritt vollzogen.

Hiervon konnte sich unser Bundestagsabgeordneter Dr. Stephan Harbarth, begleitet von zahlreichen Dielheimer CDU-Mitgliedern und -Gemeinderäten, bei seinem Besuch des Betriebs persönlich überzeugen. Die Vielfalt im modern eingerichteten Hofladen ist immens – natürlich immer auch bedingt durch die jeweilige Saison. Dass auch ein Obstbaubetrieb innovativ sein kann erfuhr Stephan Harbarth bei der Vorstellung der neuesten Produkte. Mittlerweile gibt es in Kooperation mit dem Mühlengasthof „Zum Weißen Rössel“ aus Dielheim, Salatsoßen, saisonale Suppen und hausgemachte Maultaschen in verschie­denen Variationen. Außerdem bietet man in Kooperation mit der Eismanufaktur Fontanella aus Mannheim Eis aus eigenen Erdbeeren.

Uwe und Tanja Freudensprung informierten darüber, dass bereits seit 40 Jahren Obst und Gemüse angebaut werde. Noch immer wächst das Sortiment stetig – so haben die Kunden inzwischen die Möglichkeit aus über 20 verschiedenen Apfelsorten auszuwählen. Durch modernste Lagerung ist es möglich einen Großteil der Apfelsorten bis Mitte Juni des Folgejahres anzubieten.

Als der Großvater Franz und Vater Reinhold mit dem Obstanbau begannen, war die Lage Lerchenberg geprägt von Weinbergen, die von vielen Dielheimern im Nebenerwerb bewirt­schaftet wurden. Mit der Aufgabe viele dieser Weinberge hat die Familie Freudensprung im wesentlichen Umfang diese Flächen übernommen und ihren Obstbaubetrieb aufgebaut. Mittlerweile bewirtschaftet die Familie im Umfeld des Hofes ca. 34 ha Sonderkulturen. Davon sind 18 ha auf Äpfel, 1,5 ha Birnen, 10 a Kirschen, 20 a Zwetschgen und 9 ha Erdbeeren. Im Jahr 1997 hat man auch mit den Spargelanbau begonnen, der gegenwärtig eine Fläche von 5 ha umfasst.

Im Hofladen beschäftigt die Familie neben der Mutter von Tanja Freudensprung noch drei weitere Aushilfskräfte. Während der Erntezeit wird die Familie von Saisonarbeitskräften unterstützt.

Obst und Gemüse aus eigenem Anbau, sowie viele Produkte von ausgesuchten Lieferan­ten aus der Region für Kunden aus der Region gibt es im Hofladen. Die Teilnehmer um
Dr. Stephan Harbarth konnten auch erfahren, dass die Familie Freudensprung jährlich auch die Hamburger Region beliefert, da im bekannten Obstbaugebiet „Altes Land“ witterungsbedingt die Ernte i.d.R. drei Wochen später beginnt. Mit diesem Wissen packte Harbarth die Gelegenheit gleich beim Schopf und gab seinem Bundes­tagskollegen Michael Grosse-Brömer, aus dem Wahlkreis Harburg in der Region Hamburg, nach dem gemeinsamen Termin in Rettigheim gleich eine Tüte Freudensprung-Äpfel mit auf den Weg.

Für die CDU Dielheim
Klaus Eberle
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> CDU Dielheim im Dialog > Gewerbe
Das Erfolgsrezept heißt Innovation -
Dr. Stephan Harbarth MdB besuchte die Mühle Ebert
„Wir waren einmal Europas größter Kolibrifuttermittelher­steller, aber vom Verkauf von 150 kg Kolibrifutter im Monat kannst Du nicht leben“ – Bernd Ebert, der Gesellschafter und Geschäftsführer der Mühle Ebert Dielheim GmbH, schilderte beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Dr. Stephan Harbarth (CDU) vergangene Woche sehr ausführlich die Entwicklung seines Unternehmens und dass es ein langer, oftmals steiniger Weg war, um erfolgreich zu sein und auf dem Markt bestehen zu können.

Irgendwann kam Ebert, von Beruf Müller, der Gedanke, sich auf die Ernährung von Pferden und auf hochwertige Futtermittel zu spezialisieren. Waren vor 25 Jahren noch zwei Mitar­beiter für die Mühle, den ältesten Betrieb Dielheims, tätig, so sind es mittlerweile insgesamt 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Gemeinde Dielheim selbst sind 80 Mitarbeiter beschäftigt. Neben den Mitarbeitern der Produktion, Vertrieb und Verwaltung hat Ebert u.a. auch Labormittarbeiter, zwei Agraringenieure, zwei Tierärzte und zwei Bauingenieure als eigene Kompetenz im Unternehmen.

Rund um die Uhr wird gearbeitet, durch zwei Biomassekraftwerke (BHKW) will man hinsichtlich der Energieversorgung zukünftig autark sein. Die Investitionen in die eigenen Kraftwerke erfolgten „frühzeitig und zum richtigen Zeitpunkt“ so Bernd Ebert – mittlerweile machen die gestiegenen Rohstoffpreise den Umstieg in die alternative Energieerzeugung unattraktiver. Ebert versorgt seine BHKW mit Rapsöl aus eigener Erzeugung. Im Keller der Mühle produzieren 5 Ölmühlen ca. 8.000 bis 12.000 Liter Bioöl pro Tag.

Die Wiesenlandschaft auf den Dächern der Mühle ist Ergebnis des Filterprozesses der Abluft. Nachdem die groben Stäube mechanisch herausgefiltert wurden, werden Feinpartikel in einem Nassverfahren eliminiert. Die im Wasser gelösten Partikel werden dann über ein Bewässerungssystem als Nährstoffe der Dachbegrünung zugeführt. „Ein angenehmer Nebeneffekt ist eine natürliche Dachisolation der oberen Räume.“

Probleme bereiteten dem Betrieb insbesondere die teilweise explodierenden Getreide­preise. Auf die Börsenspekulanten ist Ebert daher überhaupt nicht gut zu sprechen, da dies natürlich direkt Auswirkungen auf das Unternehmen hat: „Die vergangenen drei Jahre haben wir mit blauen Flecken überstanden.“

Die unter der Marke „St. Hippolyt“ hergestellten Produkte werden derzeit weltweit in 22 Ländern vertrieben. Mit ca. 60% des Umsatzes bilden Deutschland und der deutschspra­chige Raum immer noch den wichtigsten Markt für Ebert. Allerdings werden aus Dielheim auch bedeutende Gestüte in Russland und mittlerweile in allen arabischen Emiraten beliefert. Steigende Nachfrage erfährt man aus dem skandinavischen Raum. „St. Hippolyt“ ist mittlerweile eine angesehene und die bekannteste Pferdefuttermarke in Europa.

Ebert bekennt sich zum Standort Dielheim. Mit der Realisation des neuen Gebäudekomplexes im Gewerbegebiet, inklusive eines 29 m hohen Silogebäudes, plant Ebert eine Großinvestition in der Gemeinde und die Zusammenführung der im Kreis verteilten Lagerstandorte. Nach dem O.k. durch den Dielheimer Gemeinderat hofft Ebert, dass die Genehmigungsbehörden zügig ihre Freigaben erteilen und eine zeitnahe Umsetzung möglich ist. „Wir wissen, dass der Standort im Ortskern für uns und die Anwoh­ner z.B. in der Talstraße nicht immer einfach ist. Mit dem Neubau und dem neuen Logistik­konzept erwarten wir eine deutliche Verbesserung.“ so Bernd Ebert.

Ebert hat es geschafft, traditionelle Mühlentechnik und innovative Verfahren miteinander zu verbinden, und sich im Spezialmarkt Pferdefutter als anerkannter Innovations- und Qualitätsführer zu etablieren.

Abschließend betonte Dr. Stephan Harbarth, dass es genau die Betriebe wie die Mühle Ebert sind, die durch ihre Innovationskraft und flexible Positionierung das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und einen „Arbeitsplatzmotor“ bilden. Nicht selten stecke das komplette Vermögen und 365 Tage x 24 Stunden Arbeitskraft der Unternehmer in den Betrieben.

Deshalb gilt für die CDU, für diese mittelständischen Unternehmen weiterhin adäquate Rahmenbedingungen zu erhalten, damit ihnen nicht durch ideologisch getriebene Steuerbürden und immer tiefere Regelungswut die Substanz und Motivation für Investitionen sowie die Entwicklung von Innovationen, und folglich der Schaffung von Arbeitsplätzen entzogen wird.

Matthias Busse (CDU Rhein-Neckar) / Klaus Eberle
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> CDU Dielheim im Dialog > Sozial
Armut im Alter ist eine Schande für unsere Gesellschaft
In Presse, Rundfunk und Fernsehen ist Armut immer wieder ein Gegenstand der Berichterstattung und zwar nicht in einem Entwicklungsland sondern in Deutschland. Die CDU Dielheim hat deshalb dieses Thema aufgegriffen, um in einer öffentlichen Veranstaltung über Ursachen von Armut, Hintergründe, Zusammenhänge und Auswirkungen auf die Zukunft zu informieren und auch um herauszufinden, was das für eine Gemeinde wie Dielheim bedeutet. Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Dielheim, Theo Sauer, wies dabei in seinen einleitenden Worten auf wesentliche Meilensteine der Rentengesetzgebung der letzten 60 Jahre hin. Unter CDU-geführten Regierungen seien die wesentlichen Eckpfeiler des Rentensystems erstellt worden. So habe Kanzler Adenauer die Rente nach dem Generationenvertrag im Jahre 1957 eingeführt. Unter den Sozialministern Norbert Blüm und Heiner Geißler sei die Erziehungszeit von Müttern berücksichtigt worden. Trotzdem bestehe in Bezug auf drohende Armut nunmehr erneut Handlungsbedarf. Hier habe Ministerin von der Leyen die Diskussion um Altersarmut aufs Tapet gebracht. Dies sei nun von fast allen anderen Parteien auch aufgenommen worden.

Mit dem Landesgeschäftsführer des Sozialverbandes VdK, Herrn Hans-Josef Hotz (Mühlhausen) ist es der CDU gelungen, einen kompetenten und authentischen, aber auch äußerst kritischen Referenten für dieses Thema zu gewinnen. Dabei war auch klar, dass Herr Hotz nicht unbedingt die CDU-Linie darstellen werde. Ziel der Veranstaltung – so Sauer – sei vielmehr die Information zu Zahlen und Hintergründen von einem externen Fachmann.

Mit Armut bei uns, so Hotz, ist nicht die extreme Armut, wie sie in Ländern der Dritten Welt herrscht, sondern die relative Armut in Wohlstandsgesellschaften gemeint, die bei Einkommen von weniger als der Hälfte des Durchschnittseinkommens festgestellt werden muss. Bei Einkommen von weniger als 60% des Durchschnittseinkommens spricht man von Armutsgefährdung; d. h. in Zahlen: für eine alleinstehende Person 707 bzw. 848 EUR pro Monat. Immer mehr Menschen sind nach den vorgestellten Statistiken von Armut und Armutsgefährdung betroffen und als wesentliche Ursachen dafür werden vom VdK u. a. genannt: Arbeitslosigkeit, zu geringe Entlohnung im unteren Bereich, individuelle Ursachen wie Überschuldung, Scheidung und Trennung sowie Bildungsmangel, Immigration und Schwerbehinderung.

Hotz führte weiterhin aus, dass für diese Entwicklung auch die Rentenpolitik der letzten 20 Jahre, an der alle Parteien beteiligt waren, mit ihrer einseitigen Fixierung auf Beitrags- statt auf Leistungsziele verantwortlich ist. Durch Einführung des Nachhaltigkeits-, Riester- und Nachholfaktors in die Rentengesetzgebung wird das Rentenniveau immer weiter abgesenkt. Auch hier 2 Zahlen: Rentenniveau 1985 57,4%, 2022 46,2% (bezogen auf Durchschnittseinkommen bei 45 Versicherungsjahren). Die allgemeine Preisentwicklung sowie in vielen Fällen auch eine unterbrochene Arbeitsbiografie, Frühverrentung und mangelnde Rehabilitation führen zu weiteren Absenkungen und entsprechendem Kaufkraftverlust. So betrug der durchschnittliche Neurentenbezug 2011 genau 665 EUR; das entspricht gerade einmal der Grundsicherung einschließlich der durchschnittlichen Kosten für Unterkunft und Heizung. Vermehrte Investitionen in Bildung in allen Lebensphasen sind nach Ansicht des VdK zwingend notwendig. Denn Deutschland habe keine Rohstoffe sondern nur den Grips seiner Bevölkerung.

Aus Sicht des VdK-Referenten müßte deshalb u. a. mit folgenden Mitteln gegengesteuert werden: Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, Anhebung des Spitzensteuersatzes, Wiedereinführung der Börsenumsatz- und Vermögenssteuer, Eindämmung prekärer Beschäftigungsverhältnisse, vermehrte Anstrengungen der Betriebe und Rehabilitationsträger zur Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit. Gerade beim Thema Mindestlohn zeigte Hotz Unverständnis über die derzeitige Haltung der CDU. Schließlich seien gerade unter CDU-geführten Regierung alle bisher bestehenden Mindestlöhne in verschiedenen Branchen eingeführt worden.

Ein engagierter Vortrag, der in eine angeregte Diskussion mit den Zuhörern zum Thema Altersarmut führte

Nach diesem hochinteressanten, mit vielen Zahlen, Grafiken und Statistiken unterlegten Vortrag war man sich einig, dass die Politik auf jeden Fall dem allgemeinen Gerechtigkeitsempfinden Rechnung zu tragen hat: nach langer Berufstätigkeit muss auch eine auskömmliche und angemessene Rente folgen. Die Leistungsfähigkeit unseres Sozialsystems darf aber auch nicht überfordert werden. Es kann schließlich nur verteilt werden, was zuvor erwirtschaftet worden ist. Dies zeigte die angeregte Diskussion, die auch auf den Generationenvertrag sowie das allumfassende Thema Bildung einging. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass ein Arbeitnehmer, der sein Leben lang gearbeitet hat, auch von der daraus folgenden Rente auskömmlich leben können muß.

Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Theo Sauer wies abschließend darauf hin, dass die CDU Dielheim dieses Thema weiterverfolgen wird. Hier seien auch die eigenen Abgeordneten mit klaren Aussagen – auch und gerade für die „kleinen Leute“ gefragt.
Mit einem Weinpräsent bedankte er sich bei Herrn Hotz. Der Dank von Theo Sauer galt auch den Helfern der Veranstaltung Melitta Grün und Christa Bellemann mit Partnern.

Weihnachts- und Neujahrswünsche
Der CDU Gemeindeverband dankt abschließend allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihr Interesse an der Arbeit der CDU im nun ablaufenden Jahr 2012. Wir wünschen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern der Gemeinde Dielheim ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein für alle friedvolles und erfolgreiches Jahr 2013.

Für den Vorstand des CDU Gemeindeverbandes
Theo Sauer
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> CDU Dielheim im Dialog > Sozial
Gemeinschaftsschule? Ein rot-grüner Feldversuch. Chance für die Leimbachtalschule Dielheim.
Die flächendeckende Einführung der Gemeinschaftsschule erweckt bei vielen Bürgern und Beteiligten den Eindruck eines ideologisch geprägten, bisher schlecht organisierten Feldversuchs unserer rot-grünen Landesregierung an der aktuellen Schülergeneration. Aufbauend auf der bestehenden Werkrealschule und der guten Infrastruktur der Leimbachtalschule sowie vor dem Hintergrund der zukünftig sinkenden Schülerzahlen beinhaltet die Gemeinschaftsschule jedoch auch ein Weg zum Erhalt des Schulstandortes. Darüber hinaus bietet sie eine Chance, das Realschulniveau nach Dielheim zu holen.

So könnte man der Diskussion zur Gemeinschaftsschule der öffentlichen CDU Fraktionssitzung in Kürze zusammenfassen. Als kompetenter Gesprächspartner zum Thema „Gemeinschaftsschule“ gab Rektor Patrick Merz zunächst einen Überblick zum aktuellen Sachstand und den Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf den Schulstandort Dielheim. Anschließend stellte er in Filmpräsentationen der Landesregierung Grundzüge der geplanten Gemeinschaftsschule vor.

Neben den Chancen für Spätstarter durch ein längeres gemeinsames Lernen, den integrativen Ansatz oder die Förderung leistungsschwächerer Schüler in Lerngruppen brachte die folgende Diskussion auch etliche kritische Standpunkte zu Tage. Die Förderung leistungsstarker Schüler in der Gymnasialstruktur hat sich bewährt – ein Abi aus Baden-Württemberg ist eine anerkannte Eintrittskarte für Universitäten und Arbeitgeber. Ohne Not sollen bewährte Schulformen zerschlagen werden. Deshalb wollten viele Sitzungsteilnehmer hieran festhalten. Das Ausweichen auf Privatschulen wird befürchtet – was die propagierte Chancengleich ad absurdum führen würde. Ein wichtiger Garant für den Erfolg einer Schulform sei die Akzeptanz bei den zukünftigen Arbeitgebern – gerade hier hatten einige Teilnehmer bisher keine guten Rückmeldungen von Personalverantwortlichen und Unternehmern bezüglich der Gemeinschaftsschule. Wie sich Absolventen einer Gemeinschaftsschule ohne praktizierte Leistungsnachweise in die gegenwärtigen Hochschullandschaft ein- und darin zurechtfinden sollen, war ein weiter Aspekt in der allgemeinen Diskussion.

In Bezug auf die Leimtachtalschule stellt eine Gemeinschaftsschule mitunter eine Chance dar. Mit zurückgehender Schülerzahl aufgrund der rückläufigen Geburtenzahlen (von ca. 120 Kindern im Jahr 2000 auf aktuell ca. 60 Kinder!) und einer höheren Wechselquote in Realschule und Gymnasium ist der Wegfall der notwenigen Zweizügigkeit der Werkrealschule absehbar und ein „Ausbluten“ des Schulstandortes Dielheim möglich. Entgegen dem landesweiten Trend konnte im Schuljahr 2012/13 noch ein zweizügiger Werkrealschuljahrgang gebildet werden. Insbesondere die gute Reputation, das zeitgemäße Angebot und das Vorhandensein der notwendigen Infrastruktur seien Gründe hierfür, so Rektor Merz. Hier gilt es anzusetzen und pro-aktiv zu reagieren.

Die Signale vom Regierungspräsidium für eine Gemeinschaftsschule in Dielheim sind positiv. Diese wäre mit Ziel „Realschulniveau“ mit realisierbaren Maßnahmen auch möglich, u.a. ein weiterer Fachraum, Einrichtung kleinerer Besprechungsräume, Einrichtung eines verpflichtenden Ganztagsunterrichtes an 4 Tagen. Allerdings haben die Lehrkräfte in Dielheim keine Erfahrungen in der lerngruppenweisen Unterrichtsform. Auch gibt es noch keine konkreten Erfahrungswerte, wie der Unterricht aufgebaut werden soll und wie Bewährtes mit neuen Ansätzen verbunden werden kann. Hier möchte man keine richtungsweisende Entscheidung übers Knie brechen und ein „bodenständiges Konzept“ entwickeln, erläuterte Rektor März. Innerhalb der Schule soll die Grundsatzentscheidung bis März / April 2013 reifen. Ein Antrag für eine Gemeinschaftsschule wäre bis Oktober 2013 zu stellen. Der erste Jahrgang könnte dann 2014/15 eingerichtet werden. Die Leimbachtalschule könnte gestärkt hervor gehen, den Dielheimern einen „Realschulabschluss“ bieten und für Schüler aus den Umlandgemeinden und auch Wiesloch attraktiv werden. Zunächst wird die Schule entscheiden müssen – allerdings werden die Gemeinde- und Ortschaftsräte der CDU wie in der Vergangenheit geschehen entsprechend unterstützen.

Zu Beginn der Sitzung begrüßte der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Dielheim, Theo Sauer, die CDU- Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie die interessierten Mitglieder. Theo Sauer bedankte sich vorab bei Ehrenbürgerin und ehemaliger stellvertretender Bürgermeisterin Melitta Grün für die Bewirtung an diesem Abend.

Vor Eintritt in die Tagesordnung erinnerte Theo Sauer an die Einweihung des SportParks Dielheim am 20. Oktober 2012. Leider sei die Information der Öffentlichkeit über die Übergabe dieses in der Region einmaligen Projekts fast in aller Stille wie ein Geheimprojekt erfolgt - gab er die Kritik aus Teilen der Bevölkerung wider.

Theo Sauer erinnerte kurz an die wesentlichen Daten dieses Vorzeigeprojektes unserer Gemeinde Dielheim, das auch dem Schulstandort zugutekommen wird: nämlich eine Investitionssumme von rund 1 Mio. Euro einschließlich des Umbaus der Kreisstraße sowie der Schaffung von Parkplätzen für den Friedhof Dielheim. Bemerkenswert sei vor allem das private Engagement gewesen. Rund 100.000 Euro an Spenden und Fördermitteln von Unternehmen und Privatpersonen sowie rund 850 Arbeitsstunden von über 50 ehrenamtlichen Helfern in 8 größeren Arbeitseinsätzen sprächen für das Engagement der Dielheimer Bevölkerung aus allen Ortsteilen. Besonders dankte Theo Sauer den Ideengebern, Fördern und Sponsoren sowie allen ehrenamtlichen Helfern aus Dielheim und den Ortsteilen.

Für den CDU Gemeindeverband Dielheim
Klaus Eberle und Theo Sauer
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> CDU Dielheim im Dialog > Gemeinderat
CDU diskutiert Maßnahmenpaket zum barrierefreien Fußwegenetz und zur Verbesserung der Verkehrssituation in Dielheim
Dieses Trotz eines kräftigen April-Regens, der zu einer Unterbrechung führte, konnte die CDU Dielheim bei ihrer Ortsbegehung am Samstag 21.4.2012 den anwesenden Bürgern und Bürgerinnen umfangreiche Informationen zum barrierefreien Fußwegenetz, zur Verbesserung der Verkehrssituation in Dielheim und über die Baumaßnahme Schiller-/ Zähringerstraße vermitteln. Die CDU Gemeinderäte erhielten dabei auch zahlreiche ansprechende Vorschläge von den anwesenden Anwohnern und interessierten Bürgern.

Der barrierefreie Ausbau von vielfrequentierten „Klippen“ und Kreuzungsbereichen, um älteren und gehbehinderten Personen die Querung von Straßen zu erleichtern, zog sich durch die gesamte Ortsbegehung. Zahlreiche Bereiche sollen bei zukünftigen Baumaßnahmen barrierefrei umgestaltet werden. Für vordringliche Punkte, wie z.B. Zebrastreifen bei der Sparkasse, sollen die Kosten ermittelt und eine Umsetzung in den nächsten ein, zwei Haushaltsjahren angestrebt werden.

In der Schiller- und Zähringerstraße sollen beim anstehenden Ausbau einige Bereiche verkehrsberuhigt und barrierefrei umgestaltet werden. Diese Baumaßnahme wird hauptsächlich durch den notwendigen Kanalaustausch zur Erhöhung des Durchflussvolumens des Abwasserkanals in der Schillerstraße bis zur Kreuzung Eichendorfstraße verursacht. Dem Gemeinderat bleibt hier je nach Haushaltslage und Fördermittelzusagen etwas Spielraum mit der Umsetzung, jedoch besteht hier ein vordinglicher Handlungsbedarf, so dass die Gemeinde voraussichtlich 2013 oder 2014 das 1,5 Mio. Euro teure Bauprojekt starten wird. Die Anwesenden wurden zudem darüber informiert, dass gemäß neusten Gutachten auch der schadhafte Kanal in der Zähringer Straße auszutauschen ist, was zusätzlich bis zu 0,5 Mio. Euro kosten dürfte.

Im Zuge der Maßnahme soll auch der Kreuzungsbereich Schiller-/Eichendorfstraße so umgestaltet werden, dass es zu einer deutlichen Verringerung der Geschwindigkeit kommt. Ob farblicher Asphalt, rechts-vor-links Regelung und / oder Umbaumaßnahmen hängt von der Durchsetzbarkeit Dielheimer Forderungen bei den (nicht immer einfachen) Gesprächen mit den Fachbehörden ab.

Damit war man dann beim wichtigsten Thema der Ortsbegehung angekommen - Möglichkeiten der Verbesserungen der Verkehrssituation in Dielheim, insbesondere in den Hauptverkehrsstraßen. Nach der Ablehnung einer Umgehungsstraße vom Wieslocher Stadtrat und mit der „Verkehrsideologie“ der neuen Landesregierung rückt eine Nordumgehung Dielheims in weiter Ferne. Die CDU Dielheim wird weiterhin einen Umgehungsstraße fordern – Landesregierungen können wechseln, jedoch heißt es auch, neue, zeitnah realisierbare Lösungen für Dielheim zu suchen.
Im Einzelnen wurden folgenden Möglichkeiten erörtert, die auch schrittweise angegangen werden sollen:
- Schaffung von neuen Querungshilfen an stark frequentierten und gefährlichen Stellen, z.B. beim Inselkindergarten. Eine Querungshilfe mit Verkehrsinsel und ein Zebrastreifen beim Friedhof werden mit dem SportPark bereits realisiert.
- Eventuelle Ausdehnung und deutlichere Beschilderung der Tempo 30 Zonen in der Hauptstraße sowie eines Neuausweises von Tempo 30 in der Horrenberger Straße.
- Anbringung von mobilen Geschwindigkeitshinweistafeln „Sie fahren … km/h“ an entsprechenden Stellen.
- Prüfung der Errichtung von stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen („Blitzern“) an den Ortseingängen, u.a. beim Tunnel von Rauenberg kommend, Ortseinfahrt Horrenberger Straße, im Unterhof und Balzfeld. Die Umsetzbarkeit wird bereits an einer der Stellen geprüft.
- Intensivierung der Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs an den neuralgischen Punkten.

Da es sich bei den Hauptverkehrsstraßen um Kreis- und Landstraßen handelt, hängt die Realisierung von Verbesserungen auch an der Zustimmung des jeweiligen Straßenträgers inkl. der Fachbehörden. Aus Erfahrung wird die Umsetzung der einen oder anderen Entlastungsmöglichkeit ein harter Kampf mit den Behörden. Die CDU Fraktion wird dabei sicher mit Nachdruck dran bleiben. Wenn eine Umgehungsstraße als „nicht zielführend“ gesehen wird, müssen Land und Kreis unseren belasteten Bürgern anderweitig entgegen kommen. Dies schließt finanzielle Unterstützung der Gemeinde bei den anfallenden Kosten mit ein.

Mit freundlichen Grüßen
CDU Gemeindeverband Dielheim
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CDU Ferienspass: hoch hinaus an der Kletterwand
Hoch hinaus ging es für 9 Kinder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren beim CDU Ferienspass. Unter Anleitung des beim DAV (Deutschen Alpenverein) ausgebildeten Klettertrainers Markus Eberle hatten die Kinder einen abwechslungsreichen Nachmittag, der allen einen riesigen Spass bereitete. Die Toprope-Kletterwand bei der Stadionhalle in Wiesloch mit einer Höhe von 9,5 Meter bot hierzu beste Voraussetzungen.

Zum Klettern gehört entsprechende Vorbereitung – in Puncto Sicherheit ist dies das A und O. Zunächst machte man jedoch ein paar Aufwärm- und Dehnübungen sowie Geschicklichkeitsspiele.

Danach ging es an die Wand und Seile. Bevor man jedoch klettern konnte, gab es eine umfangreiche Einweisung mit dem Ziel, dass jeweils zwei Kinder ihren Partner an der Kletterwand selbständig absichern konnten. Neben der Erklärung der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände – Seile, Karabinerhaken und Klettergurt, lernten die Kinder den 8er- und HMS-Knoten, die Standardknoten beim Klettern am Seil, sowie die wichtigsten Kommandos.

In 3er-Teams – ein Kletterer, ein Sicherer und die Doppel-Sicherung, wurden die einzelnen Routen angegangen. Kommando „Zu“ für „sicher mich“ und „Ab“ für „seil mich bitte ab“ - die Jungs und Mädchen an der Wand konnten sich immer auf ihr Team verlassen. Selbst Betreuerin Rosa Ronellenfitsch wurde von ihrem Mädchen-Team bis nach oben gesichert und herab gelassen.

Beeindruckend mit welcher Courage und Leichtigkeit die 10- bis 13-jährigen bis zur Höhe von 9,50 Meter aufstiegen. Das Klettern kostete Kraft und die direkte Sonneneinstrahlung an der Wand tat ihr übriges. Trotz Stärkung waren am Ende alle völlig erschöpft.

Die CDU möchte sich bei allen Beteiligten bedanken, bei Markus für die Ausrüstung und fachkundige Betreuung, bei der Stadt Wiesloch für die Möglichkeit zur Nutzung der Wand, sowie bei Rosa und Klaus für die Organisation des Ferienspass.

CDU Gemeindeverband Dielheim
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Chance für die Umgehungsstraße
- Dielheims Gemeinderat appelliert an den Wieslocher Stadtrat
Am 7.12.2011 wird der Wieslocher Gemeinderat erneut über die Aufnahme der Umgehungstraße Altwiesloch / Wiesloch in den Generalverkehrsplan entscheiden. Diese Entscheidung ist auch von besonderer Bedeutung für die Umgehungsstraße in Dielheim. Denn ohne Anschluss in Wiesloch hat eine Lösung für Dielheim keine Erfolgsaussichten.

Auf seiner Sitzung am 21.11.2011 hat der Dielheimer Gemeinderat fraktionsübergreifend ein Appell an den Wieslocher Stadt abgegeben, eine Umgehungsstraße in Wiesloch in den Generalverkehrsplan aufzunehmen, damit Dielheim eine reele Chance zur Realisation einer Nordumgehung in Dielheim hat. Das Schreiben im Wortlaut:

Aufnahme der Umgehungsstraßen in Wiesloch und Dielheim in den Generalverkehrsplan

Sehr geehrte Stadträte in Wiesloch,

die Verkehrsprobleme in Wiesloch und Dielheim können wir nur gemeinsam angehen, um Lösungen für unsere teilweise schwer belasteten Bürger zu bewirken.

Aus der Presse und Gesprächen mit Wieslocher Stadträten und der Stadtverwaltung, haben wir entnommen, dass die Aufnahme einer Umgehungsstraße in Wiesloch in den Generalverkehrsplan im November oder Dezember 2011 erneut zur Beschlussfassung im Stadtrat ansteht.

Wir möchten Sie hiermit ausdrücklich bitten, die Aufnahme einer Umgehungstraße um Wiesloch herum in den Generalverkehrsplan zu befürworten. Nur so hat Dielheim überhaupt eine reelle Chance auf die Aufnahme und langfristige Realisierung einer Nordumgehung in Dielheim, da diese in gewissem Maße an die Möglichkeit einer Fortführung um Wiesloch herum gekoppelt ist.

An dieser Stelle möchten wir Sie nochmals auf die aktuelle Beschlusslage in Dielheim hinweisen, die von einer deutlichen Mehrheit fraktionsübergreifend getragen wird:
1) Aufnahme einer Nordumgehung (im Bereich der „Alten Römerstraße“) um Dielheim herum mit möglicher Fortführung in Wiesloch in den Generalverkehrsplan sowie Einleitung der Maßnahmen zur Planfeststellung
2) Antrag zum Bau eines Autobahnanschlusses vor Dielheim aus Richtung Meckesheim und Horrenberg kommend, jedoch frühestens nach der Realisierung einer Nordumgehung in Dielheim

Wir versprechen uns von der Realisation einer gemeinsamen Lösung „Nordumgehung Dielheim - Umgehung Wiesloch“ eine deutliche Entlastung für die Ortskerne in Dielheim und auch von Wiesloch - die Gutachten belegen dies.

Mit der Ablehnung einer Umgehungsstraße in Wiesloch würde zugleich der IST-Zustand mit der fehlenden Möglichkeit zur spürbaren Entlastung des Dielheimer Ortskerns für die nächsten 20 bis 30 Jahre zementiert, was Dielheim in seiner innerörtlichen Entwicklung stark einschränken und den stark betroffenen Bürgern wenig Aussicht auf Besserung geben würde. Desgleichen sehen wir für Wiesloch, insbesondere Altwiesloch.

Dielheim würde seiner Chance auf Verbesserung der Situation beraubt, ohne dass mögliche Varianten jemals in die Planfeststellung mit den damit verbunden Gutachten, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Kosten-Nutzen-Rechnungen gegangen wären. Geben Sie Dielheim diese Chance.

Mit freundlichen Grüßen
Gemeinderat Dielheim
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> Gemeinderat
CDU Dielheim für Umgehungsstraße Wiesloch und gegen Pförtnerampel in Altwiesloch
Die CDU-Dielheim spricht sich für eine Umgehungsstraße in Wiesloch aus, um in Dielheim zukünftig durch eine überörtliche Lösung eine Ortsumgehung und somit Entlastung des Ortskerns von der bestehenden Verkehrsbelastung realisieren zu können. Eine ortsferne Südumgehung Wieslochs wäre von Dielheimer Seite bevorzugt, da sich hier die geforderte Nordumgehung Dielheims auf kurzem Wege anbinden ließe. Hierdurch würde Dielheim Entlastung in Richtung Heidelberg und Autobahnanschluss Rauenberg erfahren, Altwiesloch würde durch Ableitung entsprechender Verkehrsströme bereits vor Dielheim deutlich entlastet. Mit „Ablehnung Umgehung“ durch Wiesloch würde eine gute Chance auf eine Lösung für Altwiesloch und Dielheim vergeben.

Einer Pförtnerampel in Altwiesloch erteilt die CDU eine deutliche Absage – die Wirksamkeit dieser Maßnahme hat Placebo-Charakter und wird sicher nicht die Entlastungseffekte einer Umgehung bringen.
Wer in Wiesloch einen Autobahnanschluss Dielheim als Lösung propagiert, übersieht die Fakten. Der Gemeinderat in Dielheim hat sich eindeutig für ein „Nein“ bis zu einer Realisierung der Dielheimer Nordumgehung entschieden. Unter der Mehrheitsfraktion CDU wird sich in absehbarer Zeit hieran nichts ändern.

Informationsaustausch zwischen Wiesloch und Dielheim
Am 10. August 2009 fand in Wiesloch ein Informationsaustausch zum Thema Umgehungsstraßen zwischen den CDU-Fraktionen der Gemeinderäte aus Dielheim und Wiesloch statt. Unterstützt wurde die Gesprächsrunde durch MdL Karl Klein, BM Hans-Dieter Weis aus Dielheim, Peter Ketterer, Leiter des Fachbereichs Bauen, Technik, Umwelt der Stadt Wiesloch sowie Herrn Dipl.-Geologe Dr. Hildebrandt aus Wiesloch.

Nachdem die unterschiedlichen Trassenvarianten kurz aufgezeigt waren erläuterte Herr Dr. Hildebrandt anhand alter Grubenrisse die Untergrundverhältnisse in den überplanten Gemarkungen. In Wiesloch und Umgebung findet seit der Römerzeit Bergbau statt, die ältesten verfügbaren Dokumentationen dazu reichen in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Hauptsächlich wurden Blei, Zink und Silber abgebaut.

Insbesondere die Trassenvarianten „Wiesloch Nord“ führen über ehemalige Gruben und Stollen, die zum Teil nur 10-20 Meter unter der Oberfläche liegen. Bei einer Überbauung dieser zum Teil denkmalgeschützten unterirdischen Tunnel wären laut Herrn Dr. Hildebrandt umfangreiche und damit sehr teure Sicherungsmaßnahmen notwendig. Zum Teil sind die unterirdischen Gänge nicht oder nur grob dokumentiert.
Die Trassen um „Wiesloch Süd“ seien dagegen deutlich weniger problematisch. Aus Expertensicht sollten die zwischen Dielheim und Wiesloch liegenden Gebiete deutlich einfacher zu überbauen sein.

MdL Karl Klein berichtete aus seinen Erfahrungen als Bürgermeister von Mühlhausen, dass für das Regierungspräsidium eine Abwägung von Kosten und Nutzen einer Umgehung höchste Priorität hätten. Da laut Verkehrsgutachten sowohl „Wiesloch Nord“ als auch „Wiesloch Süd“ ähnliche Entlastungen für Altwiesloch bringen könnten, würde eine wesentlich aufwändigere Variante als nicht bauwürdig eingestuft werden könnte. Bei den Planungen für die Umgehungsstraße um Mühlhausen hätten diese wirtschaftlichen Überlegungen einen entscheidenden Einfluss auf die endgültige Trassenführung gehabt.

Interessenlage
Die CDU-Gemeinderäte aus Dielheim und Wiesloch nutzten die Gelegenheit, die jeweiligen Interessen offen auszusprechen und mögliche gemeinsame Ziele zu definieren.
Aus Wieslocher Sicht hat die Entlastung von Altwiesloch höchste Priorität. Mit täglichen Staus, weit über 20.000 Fahrzeugen am Tag und einem hohen Schwerlastanteil erstickt dieser Stadtteil in Lärm und Abgasen.
Die Entlastung von Altwiesloch sollte mit möglichst geringen Auswirkungen auf die übrige Bevölkerung von Wiesloch und den Stadtteilen erreicht werden. Und natürlich müssen auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.
Die Suche nach der optimalen Variante gestaltet sich schwer, weil der Verkehr, der durch Altwiesloch führt, in unterschiedliche Richtungen weiterfließt und damit keine Trassenvariante eine vollständige Entlastung erbringt. Die Verkehrsströme teilen sich zur Hälfte in Richtung Heidelberg (alte B3) und in Richtung Industriegebiet Wiesloch-Walldorf/Bahnhof/Autobahn (Südtangente).

Die Dielheimer Gemeinderäte möchten eine Entlastung von Dielheim erreichen. Auch dort teilt sich der Verkehr auf, führt zum einen Teil durch die Wieslocher Straße nach Altwiesloch, zum anderen Teil durch die Hauptstraße Richtung Autobahn A6/Industriegebiet Wiesloch-Walldorf. Insbesondere letztere ist die Hauptrichtung des Schwerlastverkehrs und hierdurch weitaus stärker belastet.

Trassenvarianten
Häufig verwechselt werden die unterschiedlichen Varianten aus Dielheimer und Wieslocher Sicht. Alle Wieslocher Varianten zweigen zwischen Baiertal und Wiesloch ab, teils näher an Baiertal, teils näher an Wiesloch. Während die beiden Varianten „Wiesloch Nord“ nördlich von Wiesloch um das PZN herumführen und dort wieder auf die B3 treffen, führen die Trassen „Wiesloch Süd“ zwischen Dielheim und Wiesloch herum, umschließen auch das neue Baugebiet „Äußere Helde“ und stoßen dann in der Umgebung des Floraparks Wagner auf die Wieslocher Südtangente.

Zu Verwechslungen sorgt immer wieder die Tatsache, dass die Variante „Wiesloch Süd“ in weiten Teilen mit der Trasse „Dielheim Nord“ identisch ist. Diese führt, ausgehend von Obstbau Freudensprung über eine alte Römerstraße nördlich um das Wohngebiet Baiertaler Berg zwischen Dielheim und Wiesloch hindurch, wo sie sich mit den Trasse „Wiesloch Süd“ treffen könnte.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine gemeinsame Lösung mit Wiesloch und Dielheim im Moment die größten Realisierungschancen hätte. Allerdings müsste sich der Wieslocher Gemeinderat auf eine gemeinsame Linie verständigen.

Gegen eine Pförtnerampel
Durch Leserbriefe in der Rhein-Neckar-Zeitung wurde seitens einzelner Wieslocher Gemeinderäte das Thema Pförtnerampel diskutiert. Die Funktion einer Pförtnerampel besteht darin, den entstehenden Stau vor die Stadt zu verlegen, um die Feinstaub- und Abgasbelastung innerhalb der Stadt zu verringern.

Andernorts wurden mit solchen Lösungen nur geringe Erfolge erzielt. Insbesondere wurde kein Rückgang des Verkehrs erreicht, lediglich eine Verlagerung des Staus oder des Aufkommens. Die besondere Situation in Altwiesloch mit Zugängen aus Baiertal und Dielheim lässt am Erfolg einer solchen Lösung zweifeln. Eine effektive Entlastung für Altwiesloch kann aus unserer Sicht durch diese Maßnahme nicht erreicht werden. Ausweichverkehre aus Dielheim über Baiertal / Schatthausen oder aus Baiertal über Dielheim / Rauenberg dürften den dort betroffenen, ebenfalls belasteten Durchfahrtsstraßen noch mehr Verkehr aufbürden.
„Entlastung“ dürfe diese Maßnahme jedoch Wieslochs Einzelhandel bringen. Pförtnerampeln aus Richtung Dielheim und Baiertal machen einkaufen in Wiesloch sicher nicht attraktiver.

Kein Autobahnanschluss Dielheim
Wer einen Autobahnanschluss Dielheim als Entlastung Altwieslochs aufführt, agiert unredlich. Im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus der A6 ist ein solcher nicht einmal als Option angedacht. Überdies besteht ein Mehrheitsbeschluss des Dielheimer Gemeinderats mit einem „Nein“ zum Anschluss, solange Dielheim keine Nordumgehung zur Entlastung erhält. Nach gegenwärtiger Meinungslage und mit der CDU Mehrheit wird sich daran in absehbarer Zeit nichts ändern, wodurch ein Autobahnanschluss in den nächsten 10 bis 20 Jahren unrealistisch wird.
Wer Maßnahmen in Dielheim mit der Begründung des Schutzes andere Wieslocher Wohngebiete und der Natur vorschlägt, fordert eine nicht effektive Lösung für Altwiesloch zu Lasten der Dielheimer Bevölkerung. Durchfahrtsstraßen in Dielheim und Horrenberg, jedoch insbesondere die ca. 300 Einwohner in Unterhof / Oberhof würden deutlich mehr belastet. Zudem führt das „kurze Straßenstück“ zur Autobahn mitten durch die Leimbachaue, mit dem bedeutendsten Naherholungsgebiet Dielheims.

Wiesloch wird entscheiden
Im September erwartet man in Wiesloch erste Kostenschätzungen für die beschriebenen Trassen. Es wurde angeregt, einen Grundsatzbeschluss für eine Umgehung um Wiesloch herbeizuführen, ohne sich auf eine einzelne Variante zu fixieren. Aus Wieslocher Sicht bringen alle Varianten Entlastungen für Altwiesloch – wenn auch mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die übrige Bevölkerung. Aus Sicht der CDU in Dielheim sollte die Diskussion nicht über Leserbriefe weitergeführt werden, sondern man sollte sich im Wieslocher Gemeinderat zur sachlichen Diskussion zusammenfinden.
Für Dielheim wäre eine Umgehung „Wiesloch Süd“ die bessere Variante, weil man an diese eine sinnvolle Ortsumgehung für Dielheim erreichen könnte.

Für den CDU Gemeindeverband Dielheim
Oliver Klempa, Klaus Eberle
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> Gemeinderat
Antrag der CDU-Fraktion zum Thema:
„Älter werden in Dielheim – wie stellt sich die Gemeinde Dielheim auf den demogra­phischen Wandel ein“
Der demographische Wandel stellt die Gesellschaft insgesamt und die Kommunen vor große Herausforderungen. Die CDU möchte hier die Initiative ergreifen und einen Prozess zur Erarbeitung und Umsetzung von Lösungsansätzen für das „Älter werden in Dielheim“ in Gang setzen.

Vorab möchten wir betonen, dass wir nur den Anstoß geben wollen und alle relevanten Gruppen und interessierten Mitbürger einbeziehen und zur Mitarbeit einladen wollen, inbes. alle Fraktionen, die Kirchen, Vereine, Pflegedienste/Sozialstationen, VHS sowie alle ehrenamtliche Helfer.

Das Vorgehen gliedern wir in 3 Phasen:
Phase 1: Informationsbeschaffung und Analyse der aktuellen Situation
Phase 2: Einleitung von Maßnahmen
Phase 3: Umsetzung von Maßnahmen

Damit wir umgehend die ersten Schritte gehen, schlagen wir folgendes Vorgehen vor:
1. Abstimmung der Aktivitäten mit Umlandgemeinden und Landkreis
2. Durchführung einer „Zukunftswerkstatt“ mit externer Moderation, z.B. durch die Bertelsmann-Stiftung
3. Einrichtung einer zentralen Anlauf- und Beratungsstelle
=> zunächst Installation einer Person in dieser Funktion

Die Verwaltung wird beauftragt die Informationen zu sammeln und bei der Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen. Bei der Einrichtung einer zentralen Anlauf- und Beratungsstelle soll bei der organisatorischen Umsetzung unterstützt werden, u.a. Räumlichkeiten, Daten-/Adressensammlung, Mitteilungsblatt.

Als zentrale „Anlaufstelle“ schlagen wir Melitta Grün vor. Zunächst als Provisorium soll daraus eine dauerhafte Einrichtung entwickelt werden, deren Form und Struktur sich aus den Erfahrungswerten und Bedarfen erst noch ergeben wird. Die ersten Monate sollen Fragen und Informationen gesammelt sowie Schwerpunkte das Bedarfs ermittel werden.

Für die bisher konstruktive Zusammenarbeit möchten wir uns auch recht herzlich bei Doris Feurer und Melitta Grün bedanken.

Für die CDU Dielheim, Klaus Eberle